Salatkunde

Livio® macht Salat zum Genuss – und damit Sie die wichtigsten Salate näher kennenlernen, stellen wir hier die bekanntesten Vertreter vor.
Für alle gilt: Salat immer frisch und nach Bedarf einkaufen, damit er in Bestform auf den Teller kommt.

Aufbewahrung

Die meisten Salatsorten lassen sich gut im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Sie können den Salat dafür in der Verpackung belassen, in der Sie ihn eingekauft haben. Unverpackten Salat geben Sie in einen für Lebensmittel geeigneten Plastikbeutel und versehen diesen mit Löchern, zum Beispiel mit einer Gabel. Sie können auch ein Papier- oder Küchentuch mit stark verdünntem Essig und wahlweise etwas Zitronensaft anfeuchten und den Salat darin einwickeln. Bereits gewaschene Salate halten sich einige Tage in einem verschließbaren Plastikbehälter im Kühlschrank. Wichtig ist, sie zuvor gut abtropfen zu lassen oder mit einer Salatschleuder zu trocknen.
Lagern Sie Salate nicht direkt neben Tomaten oder Obst, da diese das Reifungshormon Ethylen abgeben. Die Folge sind braune Flecken auf dem Salat und die Verkürzung seiner Haltbarkeit.

Kopfsalat

Nach wie vor ist Kopfsalat die Nummer 1 unter den Salaten. Während die äußeren Blätter kräftig dunkelgrün sind, besitzt das Herz hellgrüne bis gelbgrüne Blätter, die mild und leicht süßlich schmecken.
Kopfsalat ist sehr empfindlich und sollte deshalb innerhalb von 1–2 Tagen verbraucht werden. Von April bis November ist Kopfsalat als Freilandware erhältlich.

Eisbergsalat

Eisbergsalat ist ein zeitloser Klassiker. Sein Name kommt aus der Zeit, als es noch keine Kühlwaggons gab – der Transport erfolgte auf großen Eisblöcken, um ihn während des Transports frisch und knackig zu halten.
Eisbergsalat zeichnet sich durch einen fest geschlossenen Kopf aus, dessen Blätter von innen nach außen von einer weißlichen Färbung über Gelbgrün zu einem saftigen Hellgrün wechseln. Eisbergsalat ist relativ geschmacksneutral, dafür aber sehr knackig. Er überzeugt als Salat ebenso wie als kurz gegartes Gemüse zu herzhaften Speisen.
Im Kühlschrank lässt sich Eisbergsalat mindestens eine Woche aufbewahren. Freilandware ist im Supermarkt von Mai bis September erhältlich.

Römischer Salat

Wer kennt ihn nicht, den Caesar’s Salad? Hauptbestandteil dieses Salats ist der knackige Römersalat oder Romana, wie er auch genannt wird. Er zeichnet sich durch eine längliche Blattform aus. Von außen nach innen wellen sich seine Blätter immer stärker, so dass die Größe stark abnimmt. Auch die Blattfärbung ändert sich zur Mitte hin von Dunkelgrün zu Hellgelb. Durch seinen herzhaft würzigen Geschmack passt er kurz gedünstet auch perfekt zu Fleisch oder Meeresfrüchten. Ein weiteres Merkmal sind die ausgeprägten mittleren Blattrippen, die gegart an Spargel erinnern.
Aus dem Mittelmeerraum ist Romanasalat ganzjährig erhältlich, aus deutschem Freilandanbau gibt es ihn nur von September bis Oktober. Im Kühlschrank hält sich Römersalat bis zu 4 Tage.

Feldsalat

Feldsalat – unter anderem auch Ackersalat, Vogerlsalat oder Rapunzel genannt – ist eine gezähmte Wildform, die man früher am Ackerrand pflückte. Typisch sind die kleinen, dunkelgrünen Blätter, die als Rosette zusammengefasst wachsen. Er hat einen besonders nussigen Geschmack und überzeugt allein oder in Kombination mit anderen Salaten und Gemüsen. Klasse schmeckt er auch in Kombination mit Erdbeeren oder Birnen sowie mit Ziegenkäse.
Feldsalat verträgt Kälte und ist damit ein typischer Wintersalat. Er wird überwiegend in der Zeit von November bis März geerntet. Im Kühlschrank hält er 2–3 Tage.

Rucola

Rucola erfährt gerade eine Renaissance. Schon bei den Germanen erfreute er sich als Rauke großer Beliebtheit. Durch die Besetzung der Römer gelangte er auch in den Mittelmeerraum. Von dort aus erobert Rucola seit einiger Zeit die internationale Küche.
Sein scharfer, nussiger Geschmack macht ihn vielseitig einsetzbar: Er eignet sich prima als Ergänzung zum Eisbergsalat, auf Pizzen und Risotto sowie in Nudelgerichten. Aus den größeren, herberen Blättern können Sie ganz einfach frisches Pesto herstellen.
Rucola hat von April bis Oktober Saison, ganzjährig ist er aus Italien erhältlich. Im Kühlschrank hält er maximal 2 Tage. Tipp: Welken Rucola müssen Sie nicht wegwerfen. Machen Sie daraus ganz einfach ein leckeres Risotto oder eine schaumige Suppe.

Radicchio

Charakteristisch für Sommerradicchio – den Radicchio di Chioggia – sind die tiefroten bis violetten Blätter, die von weißen Adern durchzogen sind. Der zapfenförmige Radicchio di Treviso precoce hat einen milderen Geschmack und trägt aufgrund seiner Winterhärte den Spitznamen „Blüte des Frosts“. Erst durch die frostigen Winternächte erhält er seine rote Färbung. Der typisch bittere Geschmack von Radicchio lässt sich hervorragend kombinieren – zum Beispiel mit milderen Blattsalaten, süßen Früchten und Nüssen oder gegart mit Pasta.
Von September bis November ist Radicchio frisch vom Feld aus seinem Hauptanbaugebiet Italien erhältlich. Er hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank.

Eichblattsalat

Die Blätter des amerikanischen Pflücksalats erinnern durch ihre Form und Farbe, wie sollte es anders sein, an Eichenlaub. Die Blätter sind weich und hängen locker zusammen, so dass sich kein geschlossener Kopf ergibt. Farblich ist der Eichblattsalat im Inneren grün und wird nach außen hin rot bis rötlich braun. Geschmacklich überzeugt er durch sein buttriges und mild nussiges Aroma.
Eichblattsalat hat von Juni bis September Freilandsaison. Da seine Blätter sehr empfindlich sind, ist er nur kurz haltbar.

Endivie

Die Endivie ist ein Spätsommersalat, bei dem zwei Varianten unterschieden werden: Der Frisée als Krausblättrige Endivie mit hellgrünen und krausen Blättern und der Eskariol als Glattblättrige Endivie mit glatten, ganzrandigen Blättern. Typisch für beide ist der Geschmack der appetitanregenden Bitterstoffe. Angerichtet als Salat mit einem leckeren Dressing oder zubereitet wie Spinat – die Endivie ist vielseitig einsetzbar.
Freilandware aus Deutschland bekommen Sie von Mai bis November, im Kühlschrank hält sie 2–3 Tage.

Lollo Rosso und Lollo Bianco

Der Lollo glänzt durch seine Vielfalt. Während der Lollo Rosso überwiegend rote bis dunkelviolette Blätter besitzt, die sich zum Strunk hin grün färben, ist der Lollo Bianco ein durchweg hellgrüner Salat. Beide Varianten haben stark ausgefranste Blätter, die eine Rosette bilden. Die einzelnen Blätter sind das dekorative Highlight auf kalten Platten. Außerdem können Sie beide Sorten beliebig mit anderen Salaten kombinieren. Während die rote Variante kräftig herb und nussig schmeckt, ist der grüne Lollo Bianco wesentlich milder im Geschmack.
Freilandware ist von Mai bis September erhältlich. Im Kühlschrank hält sich der Lollo ungefähr 3 Tage.

Chicorée

Chicorée ist der weiß bleibende Spross der Salatzichorie, der im Dunkeln austreibt. Bei der Kultivierung werden die zunächst im Freiland wachsenden Wurzeln ausgegraben, in Sand eingegraben und abgedeckt. Hieraus treiben die 10–20 cm langen Chicoréesprossen, die einen länglich-ovalen, festen Blattkopf ausbilden. Typisch für Chicorée ist sein bitterer Geschmack, der sich an den Strünken konzentriert und sich durch Lagerung bei Tageslicht verstärkt.
Chicorée kann roh als Salat oder kurz angedünstet als warmes Gemüse verzehrt werden. Er wird fast ganzjährig, verstärkt in den Wintermonaten, angeboten.

Bataviasalat

Bataviasalat ist ursprünglich Franzose, heutzutage wird er auch in Italien, den Niederlanden und in Deutschland angebaut. Als Kreuzung der beiden Salatklassiker Kopf- und Eisbergsalat vereint er deren Vorzüge optimal: Äußerlich erinnert er an Kopfsalat, seine knackige Blattkonsistenz an Eisbergsalat. Seine Blätter sind grün bis rötlich-braun und haben einen welligen Blattrand. Geschmacklich punktet Bataviasalat durch ein etwas kräftigeres Aroma als der Eisbergsalat.
Bataviasalat ist ein Allrounder für kreative Salatideen und überzeugt auch durch seine dekorativen Eigenschaften beim Anrichten von Speisen. Freilandware ist im Supermarkt von Mai bis September erhältlich. Im Kühlschrank bleibt Bataviasalat 3–4 Tage frisch.

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